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Die Geschichte des Freisinger Dombergmuseums
beginnt im 19. Jahrhundert.
Die Sammlungen zweier kunstbegeisteter Priester, die als Professoren
in Freising lehrten, bildeten den Grundstock des Museums. Joachim
Sighart überließ 1857 dem Priesterseminar auf dem Freisinger
Domberg eine Reihe von qualitätvollen mittelalterlichen Kunstwerken.
Angeregt durch das Museé Cluny in Paris entwickelte Sighardt
die Idee eines Mittelaltermuseums für Christliche Kunst, das
dem Klerus Anschauungsunterricht in Geschichte und Ästhetik
geben sollte. Im Jahr 1864 schenkte Heinrich Gotthard dem Museum
27 zum Teil bedeutende Tafelbilder des 15. Jahrhunderts. Bis in die
60er Jahre des 20. Jahrhunderts wuchs die Sammlung auf über
1000 Objekte an. Julius Kardinal Döpfner initiierte deshalb
die Errichtung eines für die Öffentlichkeit bestimmten
Museums unter der Trägerschaft der Erzdiözese München
und Freising.
Im Jahr 1974 konnte im klassizistischen Gebäude des ehemaligen
Erzbischöflichen Knabenseminars auf dem Freisinger Domberg das
Museum eröffnet werden. Matthias Berger hatte 1870 den imposanten
Bau geschaffen. Durch die Eingliederung weiterer Kunstwerke aus Diözesanbesitz,
durch Stiftungen, Vermächtnisse und gezielte Ankäufe hat
sich heute der Bestand auf ca. 16 000 Werke erhöht. Damit ist
das Dombergmuseum Freising eines der größten kirchlichen
Museen der Welt. Seine Sammlung umfaßt einen chronologischen
Rundgang von der Romanik bis zum Rokoko sowie die Landschaften des
Hochstifts Freising im 1. OG, im 2. OG Gemälde und Skulpturen
des 19. Jahrhunderts, Münzen und Medaillen, Paramente sowie
eine große Abteilung mit religiöser Volkskunst. Im UG
sind die Krippen sowie Mischa Kuballs phantastische Raum-Installation
untergebracht, im EG der Freisinger Domschatz, das Ikonenkabinett
und die Werke der Moderne, dazu die jeweils aktuelle Ausstellung.
Das Museum zeigt u.a. Werke von Erasmus Grasser, Jan Polack, Hans Leinberger,
Lucas Cranach, Cosmas Damian Asam, Giandomenico Tiepolo, Heinrich Schönfeldt,
Johann Baptist Straub, Ignaz Günther, Alexej Jawlensky oder Rupprecht
Geiger. |
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Über das Dombergmuseum
Geschichtliches, die Sammlungen und das Haus im Überblick:
Das
Museum |
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